ADAC Eifelrennen / kein TC-Wertungslauf:     Rennbericht Eifelrennen (Eindrücke von Chris Marx)

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Ein kleiner Report vom Eifelrennen 2009 (von Chris Marx)

 

Schon Donnerstag kamen alle zur Rennstrecke. Alle, das bedeutet die Fahrer der CSCC und die der Triumph-Competition.

Es gab ein wenig Regen, welcher gegen Nachmittag aufhörte. Die Wettervorhersage sagte sonniges Wetter voraus. Alle bestanden die technische Abnahme.

Bei diesem Rennen war ich ein Teil des Red Baron Teams um Jo Willems. Er und seine Mechaniker kümmerten sich um unsere Autos.

Vier Autos und Fahrer gehörten dieses mal zum Red Baron Team:

Stephan Schamschula - TR6 PI

Mark Richards - TR7 V8 3.9L

K.P. Mutschler/U. Markovac – TR4

Christian Marx - TR4

 

 

Nachdem das große Truck-Zelt von Red Baron errichtet war und etwas Essen und Bier die Mägen füllte waren wir fertig für die Nacht.

Jo, Mark und ich schliefen in unseren Schlafsäcken im Truck. Ich hatte noch nie Schnarchen in Stereo genießen dürfen, aber meine Schlafgenossen kannten keine Gnade, so konnte ich meinen Schlaf mit dieser Geräuschkulisse vergessen.

Die Stimmung der Truppe war ausgezeichnet. Mark war so aufgeregt, um endlich auf die Strecke zu kommen, während unser langstreckenerprobtes TR4 Team Klaus-Peter und Uwe die Coolness in Person waren.

 

Am Freitag Morgen um 10.00 Uhr war das erste Training.

Endlich ging es los. Nach einer Aufwärmrunde auf der GP-Strecke galt "Pedal to the metal" – here we go!

Nach einer 3/4 Runde auf der GP-Strecke bogen wir in die Nordschleife ab.

Wow - hinunter zum Hatzenbach, ein paar schnelle Kurven Richtung Hocheichen, dann öffnet sich die Strecke und gibt die Landschaft frei mit schnellen Kuppen, Senken, angenehmen Kurven. Als schnellster des Red Baron Teams fuhr Mark Richards. Er kam prima zurecht in seinem TR7 V8. Ich hatte auch meinen Spaß - die Höchstgeschwindigkeit meines Autos war immerhin 207 km/h. Mark fuhr eine solide 11:20 und ich eine niedrige 11:30. Auch Stephan kam begeistert von der Strecke mit einer Zeit um 12 Minuten. Er litt unter Zündungsproblemen. Klaus-Peter und Uwe fuhren ihren TR4 im Einfahr-Modus mit neuem Motor und reduzierter Drehzahl, daher war auch die Zeit nur mittelprächtig, das sollte sich aber im Rennen deutlich ändern.

 

Am Samstag war das Training um 8:30. Sehr früh. Kalte Reifen, etwas Nebel an einigen Stellen und etwas feucht zuweilen. Die Rundenzeiten waren deutlich langsamer, verglichen mit dem Freitag-Durchlauf. Nach 3 Runden überhitzte plötzlich mein Motor. Die anderen hatten keine Probleme, außer etwas Kühlwasserverlust am TR4 von Klaus-Peter und Uwe. An meinem Wagen wurde nach der Ursache für den Temperaturanstieg gesucht. Es konnte leider kein Grund ausgemacht werden. Gewechselt wurde nur der Kühlerdeckel.

 
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Sonntag - Renntag.

Startaufstellung auf der Startzielgerade. Ungefähr 150 Autos gingen an den Start für das Rennen. Mark und ich standen nebeneinander, er geringfügig schneller als ich. Stefan Klemm mit seinem GT6 war eine Position hinter mir. Das versprach einen harten Kampf mit uns als 3-Gestirn. Im Gegensatz zum letzten Jahr klappte die Startaufstellung perfekt, pünktlich wurden die Flaggen geschwenkt und das Feld ging in die 25 km lange Einführungsrunde. Während dieser Runde wurde mein Motor wieder heiß und ich fuhr direkt in die Pitlane, stoppte an der Mannschaftsbox. Viel Wasser war verloren gegangen. Der Thermostat wurde entfernt und einige andere Dinge versucht. So beendete ich herauf das Rennen, und strandete irgendwo an der Tiergartenschikane.

Mark fuhr ein perfektes Rennen. Er konnte, nachdem die führende Corvette von Luke Wos ausfiel, den Gesamtsieg unserer Gruppe erringen und ebenso den Klassensieg. Der andere TR4 mit K.P. Mutschler/U. Markovac gewannen ihre Klasse in der FHR und Stephan Schamschula gewann seine Klasse, ich half etwas beim Boxenstop. Stefan Klemms GT6 Spiti kam wie immer problemlos ins Ziel und machte ihn zum Klassensieger. Peter Späth gewann die Klasse der TR3/4 in der Triumph Competition.

Letztendlich ein erfolgreiches Wochenende mit viel Spaß und super Wetter. Ich könnte wetten, dass der CSCC nächstes Jahr erneut in die Eifel kommt, um mit uns zu fahren. Darauf freue ich mich schon.

 

Grüße Chris