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ADAC / RGB Saisonfinale 2014

Rennbericht von Christian Marx

Die Triumph Competition Meisterschaft sollte mit der letzten Veranstaltung entschieden werden.
Robert Hamilton, Yannick Szczygiel und Christof Forell hatten Chancen.

Die Triumph Competition & British GT ist die Rennserie des TR-Register Deutschland e.V.für britische Roadster und GTs bis Baujahr 1981



Am ersten Oktoberwochenende trafen sich die Triumph Competition Fahrer in der Eifel am Nürburgring für den Endkampf um die Meisterschaft.
Hatten sich für diese Veranstaltung im Vorfeld noch viele Serien- und Gaststarter angemeldet, erschienen an der Strecke lediglich 20 Teilnehmer. Die MG Competitions blieb geschlossen der Veranstaltung in Deutschland fern, weil man Ablehnungen durch die technische Abnahme befürchtete.
Seit dem tödlichen Unfall Al Flemings in Frühjahr, wird mit übertriebener Pedanterie jedes Auto überprüft, welches nicht unter den FIA Anhang K Regularien fährt. So wurde auch Christian Marx mit seinem TR4 von der technischen Abnahme die Rennteilnahme verweigert, wegen angeblicher Mängel an Käfig und Sitz.

Marcel van Mulders trat bei dieser Veranstaltung mit einem neuen Auto an – einem Triumph TR4 IRS aus den USA. Er hat kurzerhand das Innenleben seines TR3 in den TR4 verpflanzt. Das Auto machte einen vielversprechenden Eindruck und sah mit der zweifarbigen Lackierung auch sehr hübsch aus.
Die fernreisenden Fahrer Detlef Walter (MGB GT) und Paul Conway (Morgan +8) scheuten wieder keine Mühen, um an den Ring zu kommen.

Training
Bei bestem Wetter startete die Qualifikation. Mario Neumann gaste tüchtig an und glitt geschmeidig durch die NGK Schikane. Seine runde Fahrweise, gepaart mit der Kraft seines Triumph TR6 sorgte für die Pole Position. Direkt dahinter konnte Florian Lübbert in seinem roten Anhang K Triumph TR4 erstreiten. Er war nach dem Training von seiner eigenen Performance sichtlich überrascht, war aber zufrieden darüber, keine Autos beim Start vor sich zu sehen. Yannick Szczygiel platzierte sich mit heftig quietschenden Reifen auf Platz 3. „Ich weiß auch nicht, was los ist, irgendwie kein Grip“ kommentierte er. Unsere Amazone Rhea im pfeilschnellen Jaguar E-Type komplettierte mit 0,1 Sekunden Abstand die zweite Startreihe. Der Marcos von Erich Stahler, unserem Pseudonymfahrer, und der TVR mit den beiden Wolfgangs mit geringem Abstand dahinter. Das Mittelfeld mit 2:36er Zeiten und langsamer war bunt gemischt mit Triumph TR3 und TR4 Fahrzeugen, aus denen der MGB GT von Detlef Walter und man staune, der BMW 2002 von Philippe Vermast heraus stachen. Der BMW war allerdings außer Konkurrenz dabei, da Philippes neues Auto noch nicht rennfertig war.
Nach Jahren zeigte sich auch wieder ein Lotus Elan im Fahrerfeld. Jochen Vogt, Fahrer aus der FHR und HTGT wollte einmal ein Rennen bei der TC starten. Ein herzliches Willkommen an ihn. Sein Elan ist pikobello aufgebaut und auch die weiblichen Mitglieder seines Schrauberteams sind durchaus sehenswert. Ein Mittelfeldplatz für seine Premiere bei der Triumph Competition.
Marcels neues Auto leidet noch an ein paar Kinderkrankheiten. Leider platzierte er sich weit abgeschlagen von seiner sonst so sprichwörtlichen Pole Position. Ein weiterer Neuzugang zur TC ist Thomas Muhs auf einem extrem sauber aufgebauten MGB. Er wurde unterstützt, abgesehen von den jungen Damen, von einem "US Cowboy" aus Kalifornien: Frank Monise ist Teil einer bekannten Rennfahrer Familie und fuhr alles was Räder hat, Formelfahrzeuge, Lotus Rennwagen usw. . Es war eine Freude, mit dem Rennveteran über seine Familie und seine Rennen zu reden.
Rene Grüter und Ulrich Kuhn hatten Rennpech: Ersterer mit dem Renntank, letzterer mit dem Motor.
Paul Conway hatte den Trainingslauf verpasst und musste von hinten starten.

Rennen 1: Der Start gelang gut und Mario übernahm die Führung, gefolgt von Yannick im TR4. Florian auf zweiter Startposition wurde Platz um Platz zurückgereicht, während der BMW 2002 auf dem Vormarsch war. Rhea im Jaguar konnte ihre Position gut gegen den Marcos behaupten. Wie auch im Fahrerlager, so machte sie auch auf der Strecke eine sehr gute Figur. Mit Platz vier eine verdiente Position. Erich Stahlers Marcos war aber durchaus ein fähiger Gegner für den Jaguar, fiel aber leider etwas zurück, konnte aber auf Platz fünf das Ziel erreichen. Der TVR der beiden Wolfgangs finishte dicht dahinter. Wieder ein erfolgreicher Zieleinlauf für den ehemals unzuverlässigen TVR, der aber in dieser Saison keine Probleme machte. Sjaak Sint Nicolaas hatte mit seinem Triumph TR4 Robert Hamilton, ebenfalls auf TR4, im festen Griff und erfuhr sich den Klassensieg. Florian Lübbert musste sich mit Platz drei in dieser Klasse begnügen. Unser Neuzugang Jochen Vogt im Lotus Elan sicherte sich Platz 13 in der Gesamtwertung. Marcel im USA-TR4 konnte leider nicht an gewohnte Erfolge anknüpfen und erreichte das Ziel weit hinten. Thomas Muhs fuhr mit historischen Reifen, wurde aber immerhin nicht Letzter. Philippe im BMW gab das Rennen nach Verlust der Bremsperformance auf und rollte in die Box. Mario und Yannick sahen sich in der zweiten Rennhälfte dann der Bedrohung durch Pauls Morgan +8 ausgesetzt. Der Engländer kämpfte sich geduldig durchs Feld und konnte durch Konstanz und V8 Power die Triumphs hinter sich lassen und mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen Mario im TR6 gewinnen. An Yannicks TR4 ließen die Reifen nach und er musste abreißen lassen, konnte aber ungefährdet als dritter Fahrer das Siegerpodium erklimmen.

Rennen zwei musste leider wegen Nebel gestrichen werden. So war Rennen eins die einzige Möglichkeit für die Fahrer, die aktuelle Saison auszufechten.

Robert Hamilton wurde Meister 2014, dank konstanten Punktens und einigen Klassensiegen. Wir gratulieren ihm herzlich und freuen uns auf die End-of-Season-Meisterschaftsfeier !

Alle Bilder zu diesem Wochenende gibts in der Gallerie

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12.10.2018 Dijon, Frankreich
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15.06.2019 Assen, Niederlande
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The Most Historic Grand Prix
02.08.2019 Spa-Francorchamps, Belgien
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30.08.2019 Zandvoort, Niederlande
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04.10.2019 Dijon, Frankreich
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